Was man von der nächsten Generation von Transport-Apps erwarten kann

Verfasst von DDS Wireless

14. September 2018

Der Aufstieg des Smartphones hat die Art und Weise verändert, wie wir mit der Welt interagieren. Vom Einkaufen und Bestellen von Essen bis hin zur Informationssuche und dem Merken wichtiger Termine ist das Smartphone ein unverzichtbares Hilfsmittel. Das gilt auch für den Verkehrsbereich. Vorbei sind die Zeiten, in denen man einen gedruckten Zugfahrplan und Kleingeld mit sich herumtrug oder die an Bushaltestellen angebrachten Fahrpläne konsultierte. Heute können wir Apps nutzen, um genau zu sehen, wo sich ein Bus gerade befindet und wann er ankommen wird, ein Taxi buchen und bezahlen sowie einen Mitfahrdienst bestellen.

Die Entwicklung der Transport-App

Uber ist schon seit einiger Zeit ein wichtiger Akteur im Bereich der Mobilitäts-Apps. Durch die Bereitstellung eines praktischen Buchungs- und Zahlungssystems in einer einzigen App konnte das Mitfahrunternehmen einen bahnbrechenden Erfolg erzielen – insbesondere bei den Millennials, die zunehmend auf den Autobesitz verzichten.

Natürlich ist Uber nicht der einzige Anbieter im Bereich der Transport-Apps. Lyft liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem größten Konkurrenten, während Apps wie Citymapper und Moovit auf den öffentlichen Nahverkehr ausgerichtet sind. Auch Taxiunternehmen haben erkannt, dass sie die traditionellen Methoden der Taxibestellung mit Apps kombinieren, die das Nutzererlebnis verbessern. Eine letzte erwähnenswerte Plattform ist Google Maps, seit langem die erste Wahl für die Reiseplanung. In einem Webbrowser oder einer Smartphone-App können Nutzer eine Reise planen und Routen mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, zu Fuß und mehr vergleichen.

Doch trotz spannender Innovationen ist der Markt für Transport-Apps nach wie vor zersplittert. Wenn man wissen möchte, wie lange man mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause braucht, öffnet man Google Maps. Will man für diese Strecke jedoch ein Leihfahrrad reservieren, muss man eine andere App öffnen. Entscheidet man sich, auf dem Heimweg noch einkaufen zu gehen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, sind eine weitere App und ein anderes Zahlungssystem erforderlich.

Die Fahrer haben die Kontrolle

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Ziel in eine App eingeben, die sofort Ihre gesamte Reise plant, indem sie verschiedene Verkehrsmittel miteinander kombiniert. Als Bonus könnten Sie die gesamte Fahrt auch direkt in der App bezahlen. Das Konzept von Mobility-as-a-Service (MaaS) – das die traditionellen Grenzen zwischen Privatwagenbesitz, öffentlichen Verkehrsmitteln und Mitfahrgelegenheiten aufhebt – verändert die Art und Weise, wie Menschen Transport und Mobilität sehen. Anstatt zwischen verschiedenen Apps und Verkehrsunternehmen hin und her zu wechseln, warum nicht eine einzige Lösung nutzen, die das Nutzererlebnis optimiert?    

Die neuen Apps versprechen zudem, das Teilen und die Kommunikation für die Kunden zu vereinfachen. Bestehende Optionen wie UberPOOL und Lyft Line ermöglichen es Pendlern, Fahrten gemeinsam zu nutzen, während beide Apps es den Fahrgästen zudem ermöglichen, Freunde über ihren Standort und ihre voraussichtliche Ankunftszeit zu informieren, indem sie ihnen Zugriff auf ihre Buchung gewähren. Mit einer stärkeren Integration von Transportlösungen geht die Möglichkeit eines besseren Informations- und Kostenaustauschs einher, und es ergeben sich sogar Peer-to-Peer-Optionen wie Truro , die zu öffentlichen und Drittanbieter-Lösungen hinzugefügt werden. Was Ihnen bleibt, ist eine optimierte Benutzeroberfläche, die alle erforderlichen Optionen und Informationen bereitstellt, unabhängig davon, wie Sie reisen möchten.    

Zukunftsorientierte Verkehrsbetriebe setzen diesen Ansatz bereits um. Der Dallas Area Regional Transit hat die Option eingeführt, in ihrer App eine Mitfahrgelegenheit auszuwählen, sodass Nutzer Fahrkarten kaufen oder, falls es die Fahrt erfordert, stattdessen Uber oder Lyft wählen können. Das System wird es Nutzern bald auch ermöglichen, Fahrräder zu buchen.

Die Whim-App, die derzeit in mehreren Städten Europas verfügbar ist, ist ein weiteres Beispiel für eine App, bei der die Integration im Vordergrund steht. Dieser Dienst kombiniert öffentliche Verkehrsmittel, Taxidienste, Autovermietung und Fahrradverleih und ermöglicht es den Nutzern, verschiedene Lösungen über eine einzige App zu bezahlen. Whim verfügt sogar über ein KI-System, das die bevorzugten Routen der Nutzer lernt und es ihnen ermöglicht, alle benötigten Tickets über ein Monatsabonnement oder nach Bedarf zu erwerben.

Vor allem sollten zukünftige Apps komfortabel sein: eine zentrale Anlaufstelle für alle Ihre Mobilitätsbedürfnisse. Letztendlich sollten diese Apps über einfache Tools hinausgehen und eher zu virtuellen Assistenten werden, die in der Lage sind, Ihren Tag auf der Grundlage der verfügbaren Verkehrsmittel und Bedingungen vorherzusagen und zu planen. Der Trend hin zu Smart Cities wird diese Entwicklung sicherlich erleichtern. Da Städte immer mehr Echtzeitdaten sammeln und strategisch über die Integration nachdenken, wird es einfacher werden, reaktionsschnelle Apps zu entwickeln, die alle Mobilitätsbedürfnisse eines Nutzers abdecken.

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Bild: Shutterstock / Rawpixel

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