Wie Smart Cities den öffentlichen Nahverkehr gestalten

Verfasst von DDS Wireless

17. Mai 2018

Ein integriertes Nahverkehrssystem ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Stadt, die sich als „smart“ bezeichnen möchte. Angesichts der stetig wachsenden Stadtbevölkerung ermöglichen technologische Innovationen und der zunehmende Zugang zu Echtzeitdaten den Kommunen, die Mobilität und Effizienz zu verbessern. Smart Cities erkennen Probleme frühzeitig und integrieren verschiedene Verkehrssysteme, um Kosten, Umweltverschmutzung und Verkehrsstaus zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität ihrer Einwohner zu verbessern. Von intelligenten Parklösungen über Fahrradinfrastruktur bis hin zu Mobility-as-a-Service: Städte auf der ganzen Welt gestalten die Mobilität flexibler, indem sie technologiebasierte Lösungen einsetzen, um gängige Verkehrsprobleme anzugehen.

Intelligentes Parken: Verkehrsentlastung

Das Parken ist ein Aspekt des städtischen Lebens, den Städte durch die Verbesserung des Nahverkehrserlebnisses und der damit verbundenen Ergebnisse angehen. Die Einführung intelligenter Parklösungen kann die Einnahmen einer Stadt steigern, die Raumnutzung optimieren sowie Umweltverschmutzung und Verkehrsstaus verringern. Daher setzen viele Smart Cities Daten und Technologien in ihren Park- und Verkehrsmanagementsystemen auf innovative Weise ein.

Digitale Einparkhilfe

Ein einfacher erster Schritt, den Smart Cities zur Bekämpfung von Parkplatzengpässen unternehmen, besteht darin, die Anzahl der verfügbaren Parkplätze zu begrenzen, um während der Stoßzeiten weniger Fahrten mit dem Privatwagen zu fördern. Die Installation vernetzter Sensoren zur Erfassung von Daten zur Parkplatzverfügbarkeit stellt sicher, dass die Nutzung bestehender Parkplätze maximiert wird. Autofahrer können sich dann über mobile Apps und Apps im Fahrzeug verbinden, um bereits vor Erreichen ihres Ziels herauszufinden, wo Parkplätze verfügbar sind. Neben der Verbesserung des Fahrerlebnisses verringert intelligentes Parken auch Staus, indem es die Anzahl der Autos auf der Straße reduziert, die nach einem Parkplatz suchen.

Nachfrageorientierte Preisgestaltung

Zudem nutzen Smart Cities Technologien, um die Parkgebühren je nach Nachfrage, Verkehrsaufkommen und Luftverschmutzung anzupassen. So zum Beispiel in Singapur wurden in der ganzen Stadt Sensoren installiert, um Daten zu erfassen und die Parkgebühren sowie die Ampelschaltung entsprechend anzupassen. San Francisco setzt unterdessen auf intelligentes Parken, indem die Preise je nach Verfügbarkeit angepasst werden.

Das Beste auf zwei Rädern: Radfahren in der Stadt  

Smart Cities setzen setzen zunehmend auf Fahrräder als Lösung, um neuen Verkehrsbedürfnissen gerecht zu werden, die Einwohner zu mehr Bewegung zu animieren und Staus zu verringern. Von Fahrradverleihsystemen und intelligenten Radverkehrssystemen wie Bicing in Barcelona und Mobike in China bis hin zum Ausbau von Radwegen und anderer Fahrradinfrastruktur – über 900 Städte weltweit setzen auf das Fahrrad als zugängliche, erschwingliche und umweltfreundliche Alternative zum Auto. Citybikes sind heute so konzipiert, dass sie leichter zu transportieren sind, große Lasten (einschließlich Kinder!) befördern können, längere Strecken zurücklegen und für Fahrer mit unterschiedlichen Fähigkeiten geeignet sind. Diese vielseitigen Fahrräder machen die Mobilität für viele Pendler günstiger und unkomplizierter, mit dem zusätzlichen Vorteil stressfreier Parkmöglichkeiten und des Zugangs zu autofreien Zonen.

Die Zukunft ist integriert

Da städtische Zentren technologische Fortschritte nutzen, um eine wachsende Zahl von Problemen im Nahverkehr zu bewältigen, ist die Integration verschiedener Systemedarunter Radwege, Nahverkehrszüge, Mitfahrgelegenheiten und Taxidiensteist von entscheidender Bedeutung. Mit der Abkehr vom privaten Pkw-Besitz wird der öffentliche Nahverkehr zunehmend als eine Dienstleistung angesehen, auf die Einwohner, Unternehmen und Besucher bei Bedarf zugreifen können sollten. In diesem Zusammenhang entstehen zahlreiche technologiegestützte Möglichkeiten.  

Flottenerweiterung

Städte integrieren intelligente öffentliche Verkehrssysteme, indem sie die Infrastruktur verbessern und größere, kraftstoffsparende Flotten aufbauen. So hat London beispielsweise in mehrere neue Bus- und U-Bahn-Flotten investiert, die nachhaltiger und energieeffizienter sind, um mit der Nachfrage Schritt zu halten und gleichzeitig Kosten und Emissionen zu senken.

Mobilität als Dienstleistung

Gleichzeitig bieten Netzwerktechnologien und App-Dienste verschiedener Anbieter Mobility-as-a-Service Anbieter, darunter Flottenmanagementsysteme, können Städten dabei helfen, insgesamt integriertere und effizientere Verkehrssysteme zu schaffen. Mobility-as-a-Service ist ein aufkommender Trend im Verkehrsbereich: Durch die Vernetzung verschiedener Verkehrsanbieterwie öffentlicher Nahverkehr, Carsharing, Bike-Sharing und Taxidienstekönnen Nutzer digitale App-Lösungen nutzen, die alles aus einer Hand bieten. Dies ermöglicht benutzerfreundliche und kosteneffiziente Optionen, die Probleme beseitigen.

Dynamisches Routing

Durch die Bereitstellung von Verkehrsinformationen in Echtzeit ermöglicht die dynamische Routenführung den Nutzern, Verkehrsbehinderungen vorauszusehen, ihre Routen anzupassen und zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln zu wechseln, um die Fahrzeiten zu verkürzen. Die Stadt Altamonte Springs in Florida integriert Mitfahrgelegenheiten, wodurch Kunden, die weit entfernt von Haltestellen wohnen, öffentliche Verkehrsmittel mit Uber-Fahrten kombinieren können, um ihre Pendelzeit zu verkürzen. Dies ermutigt die Einwohner zudem, ihr Privatfahrzeug zu Hause zu lassen, wodurch der Bedarf an Parkplätzen sinkt und Verkehrsstaus gemildert werden.

Während Städte weiterhin intelligente Initiativen umsetzen, bietet der intelligente Nahverkehr konkrete und effiziente Lösungen für gängige Mobilitätsprobleme. Von integrierten Nahverkehrs-Apps über intelligente Parklösungen bis hin zu einer verbesserten Fahrradinfrastruktur: Städte verringern damit Verkehrsstaus, senken Emissionen und beseitigen Probleme für ihre Einwohner. Das Ergebnis ist eine Win-Win-Situation für Kommunen, Unternehmen und alle, die von A nach B gelangen möchten.

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Bild: Shutterstock / Donald Bowers Photography

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