15. Juni 2018
Die Automobilindustrie steht in den kommenden Jahren vor tiefgreifenden Veränderungen. Mit Trends wie dem Hyperloop und autonomen Fahrzeugen (AVs) am Horizont ist es für Flottenmanager wichtiger denn je, das Potenzial dieser tiefgreifenden Veränderungen zu verstehen und zu wissen, wie sie diese in ihre Flottenmanagementstrategien integrieren können.
Auch wenn viele dieser neuen Technologien noch wie Science-Fiction wirken, beobachten kluge Unternehmen die Entwicklungen aufmerksam und entwickeln Strategien, um sicherzustellen, dass sie nicht den Anschluss verlieren. Hier sind die vier wichtigsten Bereiche, in denen sich das Flottenmanagement bis 2020 verändern wird.
Heutige Autos sind mehr als nur ein Motor und ein Fahrgastraum auf Rädern. Viele der heute erhältlichen Fahrzeuge sind äußerst fortschrittlich, verfügen über eine Rechenleistung, die der von 20 PCs entspricht, und sind in der Lage, bis zu 25 Gigabyte Daten pro Stunde. Per Definition ist ein vernetztes Auto jedes Kraftfahrzeug, das Internet-Technologie und drahtlosen Datenaustausch nutzen nutzen kann, um verschiedene Funktionen auszuführen und zu verbessern. Die Vorteile dieser Technologie an sich liegen auf der Hand: Da Fahrzeugstatus, Standort und weitere Informationen jederzeit und überall verfügbar sind, wird das Flottenmanagement zu einer äußerst reaktionsschnellen Echtzeitaktivität, die Effizienz und Produktivität steigert. Doch wie profitieren Flottenmanager vom vernetzten Auto, wenn wir uns die anderen unten aufgeführten Trends ansehen?
Autonome Fahrzeuge werden weltweit und stehen kurz vor der Markteinführung. Wenn dies geschieht, werden die Auswirkungen auf die Verkehrslandschaft enorm sein – aber was genau bedeutet das für das Flottenmanagement? Sobald Fahrzeuge mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, werden sie in der Lage sein, Daten selbstständig zu analysieren und zu verwalten, was erhebliche Auswirkungen auf Flottenmanager hat. Vernetzte Autos sind bereits in der Lage, ihren eigenen Zustand zu überwachen und Wartungsbedarf vorherzusagen. Wenn KI ins Spiel kommt, könnten Fahrzeuge sogar selbst Termine bei einer Werkstatt vereinbaren und selbstständig dorthin fahren. Ein vernetztes autonomes Fahrzeug könnte zudem den Verkehr in Echtzeit überwachen und spontan effizientere Routen auswählen. Mit der richtigen Technologie wird die Rolle des Flottenmanagers bald wesentlich effizienter werden.
Mit dem Aufkommen von Mitfahrdiensten wie Uber und Lyft in den letzten fünf Jahren entwickelt sich der Verkehr zunehmend zu einem On-Demand-Dienst, was dazu führt, dass Privatfahrzeuge. Im Bereich des Flottenmanagements spielt MaaS eine wichtige Rolle dabei, wie Flotten in Zukunft bereitgestellt und verwaltet werden. Heute verfügen die meisten Unternehmen über eine eigene Flotte von Firmenfahrzeugen, doch in den kommenden Jahren könnten sie auf Carsharing zurückgreifen, um ihren Transportbedarf zu decken. In Europa hat sich ein neues Konzept namens Mobilitätsmanagement , die Rolle des Fuhrparkmanagers neu: Anstatt die Nutzung der Firmenfahrzeuge zu überwachen, ermutigt das Mobilitätsmanagement die Mitarbeiter, das effizienteste und nachhaltigste Verkehrsmittel zu wählen, und belohnt sie mit verschiedenen Anreizen.
Da vernetzte, autonome Fahrzeuge riesige Mengen an Menschen und Gütern befördern, wird die Datenmenge, die dem Fuhrparkmanager zur Verfügung steht, enorm sein. Telematik in Fahrzeugen – Systeme, die eine Vielzahl von Informationen erfassen, vom Zustand des Motors bis zum Standort des Fahrzeugs – ist nichts Neues. Doch in naher Zukunft wird ihre Komplexität dramatisch zunehmen. Fuhrparkmanager werden in der Lage sein, eine Reihe Fahrzeugdaten in Echtzeit zu überwachen, darunter wer fährt, wohin die Fahrt geht, mit welcher Geschwindigkeit und vieles mehr. Diese Daten – wie praktisch alle persönlichen oder geschäftlichen Informationen – werden für Hacker wertvoll werden. Erst in diesem Jahr war Uber in einen massiven Datenleckverwickelt. Flottenmanager werden dafür verantwortlich sein, sicherzustellen, dass die Daten ihres Unternehmens gut geschützt sind, um sowohl rechtliche Konsequenzen als auch die negative Publicity eines Hackerangriffs zu vermeiden.
Da neue Technologien im Transportwesen in beispiellosem Tempo entwickelt werden, ist es für Fuhrparkmanager unerlässlich, die neuesten Trends und Instrumente effektiv zu nutzen. Mit den richtigen Strategien können Transportunternehmen sicherstellen, dass ihre Flotten reibungslos in die Zukunft fahren.
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Bildnachweis: Shutterstock / Brett Barnhill
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