4 Schritte zur Gestaltung einer intelligenteren Stadt

Verfasst von DDS Wireless

25. April 2018

Weltweit investieren viele Ballungszentren Zeit und Ressourcen, um sich zu einer Smart City zu entwickeln. Behörden und private Unternehmen arbeiten – mit Hilfe digitaler Technologien – gemeinsam daran, Städte zu schaffen, die lebenswerter, funktionsfähiger und nachhaltiger sind. Dank der zunehmenden Nutzung von Big Data können Städte ihre Effizienz und Produktivität steigern und gleichzeitig sicherere und besser zugängliche Dienstleistungen für ihre Einwohner schaffen. Es mag zunächst entmutigend erscheinen, herauszufinden, wie man dazu beitragen kann oder wo man anfangen soll, doch schon kleine Veränderungen können eine Stadt smarter machen.

Intelligente Mobilität

Wenn leistungsfähige Nahverkehrssysteme das Rückgrat einer Smart City, dann stehen intelligente Mobilitätslösungen. Städtische Zentren setzen zunehmend digitale und mobile Technologien ein, um den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren, die Infrastruktur zu verbessern, Verkehrsstaus und Umweltverschmutzung zu reduzieren und die Mobilität für Menschen aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten zu erhöhen. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die jede Stadt ergreifen kann, um ihre Mobilitätseffizienz beim Übergang zu einer Smart City zu maximieren. Im Folgenden haben wir vier Schritte zusammengestellt, die Ihnen den Einstieg erleichtern sollen.   

Schritt 1: Behalte das große Ganze im Blick

Der erste Schritt zur Gestaltung einer intelligenteren Stadt besteht darin, das große Ganze im Blick zu behalten. Mit anderen Worten: Der Fokus sollte nicht auf der Technologie selbst liegen, sondern auf den Prioritäten oder Zielen, die durch die Technologie unterstützt werden können. So hat Los Angeles beispielsweise intelligente Straßenbeleuchtung , weil es der neueste Trend war, sondern weil sie der Stadt Energie und Geld spart, ein schnelleres Warnsystem bietet, wenn eine Lampe ausfällt, und es der Stadt ermöglicht, ihren Stromüberschuss in neu installierte Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu leiten. Legen Sie daher zunächst das Ziel fest, das Sie erreichen möchten, und prüfen Sie dann, welche Daten und Technologien Ihnen helfen, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Wenn Sie Ziele vor die Technik stellen, stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich ein vorrangiges Problem angehen.

Schritt 2: Nutzen Sie die Möglichkeiten von Daten

Der zweite Schritt beim Aufbau einer Smart City besteht darin, sicherzustellen, dass Sie das Potenzial von Daten nutzen, um Ihre vorrangigen Ziele zu erreichen. In Seoul nutzten die Verkehrsbehörden Handydaten von Einwohnern, die nachts unterwegs waren, um festzustellen, , wo Nachtbusverbindungen am dringendsten benötigt wurden. Die daraufhin umgesetzten Änderungen im Nahverkehr senkten die Kosten für ungenutzte Linien, verbesserten die Erreichbarkeit für die Einwohner und verringerten die Luftverschmutzung. Durch die weitverbreitete Nutzung von Smartphones stehen bereits zahlreiche Daten zur Verfügung, die Städten dabei helfen können, ihre Nahverkehrssysteme zu verbessern.

Schritt 3: Denken Sie an die Integration

Ein weiterer Aspekt, den es bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Schaffung einer intelligenteren Stadt zu berücksichtigen gilt, ist eine nutzerorientierte Gestaltung und Integration. Die Erfahrung Ihrer Nutzer – seien es Einwohner, Arbeitnehmer oder Geschäftsinhaber – sollte im Vordergrund stehen. So können beispielsweise Carsharing- und Mitfahrdienste, die die Mobilität der Nutzer erhöhen und Verkehrsstaus verringern, Technologien im Fahrzeug nutzen, um mit den persönlichen Geräten der Fahrer zu kommunizieren, während mobile Apps , die sich in die Smartphones der Fahrgäste integrieren lassen, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Eine bewusste Fokussierung auf nutzerorientiertes Design kann somit die allgemeine Anpassungsfähigkeit – und den Erfolg – einer Lösung steigern.  

Schritt 4: Barrierefreiheit in den Vordergrund stellen

Barrierefreiheit bleibt ein entscheidender Faktor bei der Gestaltung einer Smart City, da es das oberste Ziel jeder kommunalen Verkehrsinitiative ist, den Einwohnern einen besseren Zugang zu ihrer Umgebung zu ermöglichen. Viele Lösungen der Sharing Economy, die scheinbar mit traditionelleren Unternehmen konkurrieren, können tatsächlich dazu beitragen, die Nachfrage insgesamt zu steigern. So kann beispielsweise die zunehmende Verbreitung von Carsharing- und Mitfahrsystemen in einem Stadtzentrum auch die Kundennachfrage nach Taxis und Paratransit-Dienste . Da sich immer mehr Einwohner aufgrund der zunehmenden Auswahl an barrierefreien Mobilitätsoptionen und integrierter Technologie gegen den Besitz eines eigenen Autos entscheiden, steigt die Nachfrage nach all dieser integrierten Dienste steigen.

Eine solche Herangehensweise kann die Kosten für die Einwohner, die Stadt und die Unternehmen senken, Verkehrsstaus und Umweltverschmutzung verringern, die Bürgerbeteiligung stärken und effizientere Verkehrs- und Mobilitätssysteme schaffen.

Ganz gleich, ob Sie Stadtplaner, Verkehrsbeauftragter oder Entscheidungsträger in der Kommunalverwaltung sind: Die Einbindung intelligenter Konzepte in Ihre Initiativen kann langfristig zu mehr Effizienz führen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie mobile Verkehrs-Apps dazu beitragen können, dass Ihre Stadt reibungsloser funktioniert, buchen Sie eine Demo oder kontaktieren Sie uns.

Bild: Shutterstock / Danila Shtantsov

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