21. Februar 2019
Die Vereinigten Staaten bieten sowohl Einwohnern als auch Touristen eine Vielzahl von Reisemöglichkeiten. Für die meisten von uns bedeutet das, ins Auto, in den Bus oder in den Zug zu steigen und loszufahren. Für Menschen mit Behinderung ist spontanes Reisen jedoch viel schwieriger: Ein Ausflug an einen neuen Ort erfordert umfangreiche Planung, Recherche und frühzeitige Buchung. Zwar schreibt der Americans with Disabilities Act (ADA) barrierefreie Verkehrsmittel für alle Fahrgäste vor, doch setzen einige Städte diese Vorgaben besser um als andere. Hier sind fünf US-Städte, die die Bedürfnisse von Fahrgästen mit Behinderung ganz oben auf ihre Prioritätenliste setzen.
An erster Stelle steht Seattle, eine Stadt, die für ihre Verkehrsentwicklung.. Auch in Sachen barrierefreies Reisen bleibt Seattle nicht zurück: Um Reisenden im Rollstuhl zu helfen, die vielen Hügel der Stadt zu umgehen, können Besucher AccessMap nutzen, um steile Anstiege und andere Barrieren in der Barrierefreiheit zu erkennen. Wenn Hügel nicht vermieden werden können, sind Seattles Bus-, Bahn-, Fähr- und Wassertaxi-Systeme vollständig barrierefrei. Und für Besucher, die Unterhaltung suchen, hat die Stadt dafür gesorgt, dass alle wichtigen Sehenswürdigkeiten den ADA-Standards entsprechen.
Es überrascht nicht, dass die Hauptstadt der Vereinigten Staaten – und der Ort, an dem das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Americans with Disabilities Act) verabschiedet wurde – in Sachen barrierefreies Reisen hoch im Kurs steht. Das Metrorail-System von Washington, D.C. ist die beste Fortbewegungsmöglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität: alle 91 Stationen sind mit Aufzügen und Vorrangplätzen vollständig barrierefrei, und auch die Busse des Metrobus-Systems sind rollstuhlgerecht. Das Ergebnis? Reisende in Washington sollten in der Lage sein, ihr Ziel ohne unnötige Hindernisse zu erreichen.
Orlando in Florida beherbergt viele Attraktionen, doch die wohl berühmteste ist der Themenpark Walt Disney World. Obwohl es sich um ein privates Unternehmen handelt, hat der Park selbst den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen Priorität eingeräumt – eine Vorgehensweise, von der Städte und Verkehrsbetriebe sich ein Beispiel nehmen sollten. Eine vollständige Liste der Attraktionen, geordnet nach ihrer Barrierefreiheitsbewertung, ist auf der Website, und Disney hat barrierefreie Transportmöglichkeiten zwischen den Attraktionen auf dem Gelände eingerichtet. Gäste haben zudem die Möglichkeit, nach ihrer Ankunft an verschiedenen Standorten Rollstühle oder Scooter zu mieten. Andere Attraktionen in der Stadt – darunter die Universal Studios – sind Disneys Beispiel gefolgt und stellen Informationen und Unterstützung für Gäste mit Behinderungen bereit, während Orlando über eine Vielzahl von rollstuhlgerechten Hotels und Ausstellungen verfügt. Mit ein wenig Planung kann Orlando wirklich allen Besuchern ein magisches Erlebnis bieten.
Für Reisende mit Behinderungen ist der Zugang zur Natur oft eine Herausforderung. Nicht so in Denver, wo die Stadt zahlreiche Möglichkeiten für alle bietet, die sich im Freien aufhalten möchten. Innerhalb der Stadt sind alle Busse und Schienenfahrzeuge vollständig zugänglich für Rollstühle und andere Mobilitätshilfen, und die Bus- und Bahnfahrer sind speziell geschult, um Reisende mit Behinderungen beim Ein- und Aussteigen zu unterstützen.
Eine weitere Stadt, die für ihre Barrierefreiheit bekannt ist, ist San Francisco. Trotz ihrer berüchtigten Topografie sollten Reisende mit Behinderungen dank eines gut ausgebauten und barrierefreien Nahverkehrssystems kaum Schwierigkeiten haben, sich fortzubewegen. Das städtische Netz aus Zügen, Bussen und sogar einigen Straßenbahnlinien ist rollstuhlgerecht, und Besucher können sich mit diesem praktischen Reiseführervorbereiten. Für Reisende, die etwas Sonne tanken möchten, bietet die San Francisco Bay Area zahlreiche barrierefreie Strände, an denen teilweise Strand Strandrollstühle.
US-amerikanische Städte haben Fahrgästen mit Behinderungen viel zu bieten, und einer der wichtigsten Faktoren für die erfolgreichsten Städte ist ein barrierefreies Nahverkehrssystem. Doch trotz der geltenden ADA-Vorschriften gibt es noch viel zu tun, um allen Besuchern gleiche Chancen zu gewährleisten, während sich die Städte weiterentwickeln. Durch Schulungen, gut konzipierte Fahrzeuge und klare Kommunikation sollten die Verkehrsbetriebe ihre Systeme und ihr Dienstleistungsangebot regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass die Fahrten für alle Fahrgäste – ob Einheimische oder Gäste – barrierefrei sind.
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Bildnachweis: Shutterstock / Arina P Habich
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